Wenn aber der Geist aus der Höhe über uns ausgegossen wird,

dann wird die Wüste zum Garten


und der Garten wird zu einem Wald.


In der Wüste wohnt das Recht,


die Gerechtigkeit weilt in den Gärten.


Das Werk der Gerechtigkeit wird der Friede sein,


der Ertrag der Gerechtigkeit sind Ruhe und Sicherheit für immer.

Mein Volk wird an einer Stätte des Friedens wohnen,


in sicheren Wohnungen, an stillen und ruhigen Plätzen.

(Jesaja 32,15-18)

 

Die Vision des Propheten Jesaja ist uralt.

Dennoch kommt sie frisch und tagesaktuell daher...

Sie ist schön, wahr und hoffnungsvoll.

 

Schön, weil sie in Bildern - von der 'Wüste' zum 'Garten' zum 'Wald' -

zu uns spricht.


Bilder helfen gewiss, uns zu erinnern:


An den 'Garten der Hoffnung auf der Erde des Glaubens'...

(siehe das Buch 'Der Tschernobyl-Weg')

 

Wahr, weil sie den Frieden als Werk und Prozess der Gerechtigkeit beschreibt.

'Ruhe' und 'Sicherheit' sind eine Folge gerechten Handelns.


Der Friede hat nichts mit einer 'Ruhe' zu tun,


die durch Macht und Gewalt erzwungen wird...

 

Hoffnungsvoll, weil Gott uns 'begeistern' will!

Im Lukas-Evangelium heißt es:

 

Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes


wird uns besuchen das aufstrahlende Licht aus der Höhe,


um allen zu leuchten, die in Finsternis sitzen und im Schatten des Todes,

und unsere Schritte zu lenken auf den Weg des Friedens.


(Lukas 1,78-79)

 

Mit lieben Grüßen zum Weihnachtsfest


und herzlichem Dank für all die Zeichen,


die trotz dunkler Zeit auch heute das Schöne, Wahre und Hoffnungsvolle

lebendig werden lassen:


Die Solidarität, das Mitleiden und der 'lange Atem'!

 

Irina Gruschewaja & Rudolf Düber

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