Briefe und Postkarten an politische Gefangene schreiben

Wie sehr den Initiativen „Den Kindern von Tschernobyl“ das konkrete, menschliche Handeln am Herzen liegt, braucht nicht eigens erklärt zu werden! In diesen, mit Blick auf Belarus auf so schockierende Weise aufwühlenden Zeiten, ist nichts mehr gewiss. Das uns Gewohnte, das Bewegende, die Herzenssache, das Tragende: alles ist fragil, ungewiss. Was tun? Wie können wir jetzt helfen?

Jetzt können wir ein Zeichen der Menschlichkeit setzen! Unter diesem Link erklärt der Verein RAZAM (belarussisch für 'gemeinsam') in einfachen Schritten, wie man an politische Gefangene in Belarus schreiben kann, auch ganz ohne Russischkenntnisse!

Bitte teilen Sie den Link in Ihren weiten Netzwerken und schreiben Sie fleißig, egal ob Karte, Brief oder online - denn unter „Kann ich online Briefe schreiben?“ gibt es einen Link zu einem Portal, das Aktivist*innen in Belarus betreiben. Dort kann man Texte hochladen (auch Bilder), die dann ausgedruckt und verschickt werden. Der Service ist kostenlos. Es gibt aber die Möglichkeit, eine Patenschaft für dieses tolle Projekt zu übernehmen (mit kleinen monatlichen Beiträgen).

Briefe an die Menschen, die in belarussischen Gefängnissen sitzen und tagtäglich gefoltert werden, sind heute eine wichtige Angelegenheit. Wenn die Briefe auch nicht sofort weitergegeben werden, kommen doch welche an. Je mehr Briefe, desto mehr Chancen, dass die Menschen unsere Solidarität erfahren. Sie sagen alle, die Briefe seien wie ein Schluck Sauerstoff, wenn man das Gefühl hat, regelrecht zu ersticken. 

Bildquelle: Pixabay

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