Danksagung von Prof. Dr. Irina Gruschewaja

Aus dem Buch der Tschernobyl-Weg – Von der Katastrophe zum Garten der Hoffnung

Dieses Buch wäre, wie die belarussische gemeinnützige Stiftung »Den Kindern von Tschernobyl« e.V. nicht ohne das mutige und große Engagement von vielen, vielen Menschen entstanden. Es kann kein einzelner für sich in Anspruch nehmen, allein die Ursache oder die Wirkung gewesen zu sein. Das Ganze ist immer weit mehr als die Summe der einzelnen Teile. Dennoch wäre dieses Buch nicht erschienen, wenn nicht einzelne Menschen und Organisationen ihren ganz besonderen Anteil dazu gegeben hätten.

Zu allererst gilt mein aufrichtiger Dank dem Autor Alexander Tamkowitsch. Obwohl er sich bewusst war, nur einen kleinen Teil des großen und vielfältigen Engagements für die Kinder von Tschernobyl seinen Zeitgenossen erzählen zu können, hatte er den Schritt gewagt. Aus den vielen von ihm geführten Interviews und Gesprächen ist dieses Buch entstanden. Und er musste aus der Vielfalt der Erzählungen eine Auswahl treffen. Es ist ihm sehr gut gelungen, die unterschiedlichen Erfahrungen zu Wort kommen zu lassen.

Außerdem gilt mein Dank besonders den namentlich im Buch genannten Autorinnen und Autoren für ihre Texte, die sie für dieses Buch geschrieben haben.

Den Übersetzerinnen und Übersetzern aus dem Russischen und Belarussischen Irina Narkewitsch, Julia Gribko, Alexej Schtscherbakow, Siarhei Paulavitski und Tina Wünschmann gilt ebenfalls mein Dank. Sie haben mit viel Mühe und Leidenschaft das Buch ins Deutsche übertragen.

Artur Wakarow gilt mein Dank für die ausdrucksvolle Gestaltung des Buchumschlags der belarussischen/russischen Ausgabe.

Das Buch lebt auch von den vielen Fotos. Ich bedanke mich sehr für die Fotos von Jewgenij Koktysch, Andrej Davydchik, Andrej Wyschinskij und bei den vielen anderen, die ebenfalls liebenswürdigerweise ihre privaten Archive geöffnet und die mir alle ihre Fotos für dieses Buch überlassen haben.

Ein besonderer Dank gilt Rainer-Maria Fritsch. Seine Großzügigkeit, mit der er dieses Projekt von der ersten Begegnung an unterstützt hat, ist bewundernswert. Mit viel Herz und Verstand hat er am Manuskript gearbeitet. Mit Geduld und scharfem Auge, mit unglaublicher Arbeitsausdauer hat er akribisch den Text korrigiert, kreativ gestaltet und alle technischen und handwerklichen Probleme gelöst. Dabei schaffte er es auch, mit selbstgebackenem Dinkelkuchen und Kaffee mir zu helfen, auch mutlose Phasen zu überbrücken.

Die Zusammenarbeit mit den Lektoren war wichtig für mich und brachte mir viele neue Erkenntnisse über die deutsche Sprache. Zuerst Bernhard Maleck, dann Rainer–Maria Fritsch und schliesslich Gisela Schmidt-Wiesbernd haben die Sisyphusarbeit übernommen, sich um die Korrektheit der Texte zu kümmern. Für die besonders feinfühlige Sensibilität bei der Korrektur der letzten Version, für die Genauigkeit und behutsame Kritik danke ich meiner lieben Freundin Gisela Schmidt-Wiesbernd von Herzen. In der heißen Phase vor der Drucklegung haben Erhard Frank, Claudia Heldt, Gudrun Löschke diesem Buch den letzten Schliff gegeben. Ihnen allen danke ich ganz herzlich.

Auch der Beitrag von meiner Tochter, Prof. Dr. Marina Gruŝewaja, die die ersten Kapitel aufmerksam und kritisch lektoriert hat, trug dazu bei, dass die Texte an Klarheit gewonnen haben. Ich danke ihr herzlich für ihre Geduld und Verständnis, sowie auch meinem Sohn Maxim Grouchevoi, der einen großen Teil von den vielen Fotos, die die Zeit dokumentieren, ebenso mit viel Geduld und hohem Zeitaufwand für den Druck vorbereitet hat.

Das Buch erzählt die Geschichte der vielen Menschen, die sich in Belarus und im Westen für die Kinder von Tschernobyl engagiert haben. Es ist kein kommerzielles Buch, das Gewinne erzielen soll und kann. Deshalb danke ich allen Menschen und Institutionen, ohne deren finanzielle Unterstützung dieses Buch weder in der russisch-belarussischen Originalfassung noch als deutsche Ausgabe erschienen wäre.

Besonderer Dank gebührt als allererstes der Deutschen Botschaft in Minsk, die die russisch-belarussische Ausgabe sowie die Präsentation des Buches in Belarus finanziell unterstützt hat. Damit war auch der Grundstein für die deutsche Ausgabe gelegt.

Die Bürgerinitiative »Tschernobylhilfe-Hardwald« aus der Schweiz, insbesondere Andreas Goerlich, Peter Graf und Veronika Reuschenbach, haben das Erscheinen des Buches in deutscher Sprache finanziell unterstützt und damit ermöglicht. Weitere Unterstützung hat das Buch erfahren durch Beat und Jolanda Erb aus Ilanz, Dorly Filippi aus Glattbrugg und durch die Kirchengemeinde in Pfungen, die bei der Betreuung des belarussischen Buchteams während der Interviews und der Präsentationen in der Schweiz mitgeholfen haben. Ihnen allen gilt mein allerherzlichster Dank.

Ohne Dr. Joerg Forbrig, Direktor des Fund for Belarus Demokracy of The German Marshall Fund of the United States (GMF), der das Lektorat und die Vorbereitung des Manuskripts dieses Buches in der deutschen Sprache für den Druck finanziell unterstützt hat, ohne die Ermutigung von Marina Rahlej, Referentin in der GMF, wäre die deutsche Ausgabe wohl nie richtig vorangekommen. Bei beiden bedanke ich mich aufrichtig.

Der Enthusiasmus, mit dem Angela Gessler und die Bürgerinitiative »Für die Welt ohne atomare Bedrohung« e.V. aus Rottweil, Monika Grau aus Leonberg, Frank Lasch, Angelika Gold und ihre Bürgerinitiative »Umweltschutz Offenburg« e.V. nach Unterstützung für das Buch suchten und für das Projekt Fördermittel besorgten, ist großartig.

Die Begleitung und Unterstützung durch die langjährigen Partner, Freunde und Freundinnen, insbesondere Burkhard Homeyer, der trotz seiner schweren Erkrankung mir immer mit Rat und Tat zur Seite stand, die Bundesarbeitsgemeinschaft »Den Kindern von Tschernobyl in D.« e.V., Karla Behnes, Inge Bell und Gisela Schmidt-Wiesbernd waren bei der Entstehung dieses Buchprojektes und seiner Verwirklichung, die allen größte Mühe abverlangte, unentbehrlich.

Ich danke ihnen allen für ihre treue Freundschaft und großzügige, auch finanzielle Unterstützung -- gerade in schwierigen Zeiten.

Irina Gruschewaja
im Dezember 2016

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